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Keine Übereinstimmung bei radiometrischer DatierungVersteinertes Holz in einem ‚alten’ Lavafluss enthält radioaktiven KohlenstoffAls Bergarbeiter im Jahre 1993 für die neue Crinum Coal Mine in Central Queensland einen Luftschacht abteuften (Landkarte in der Originalarbeit), legten sie einen seltenen Fund frei. Als sie durch die dünne Oberfläche mit Sand und Lehm und dann durch Basalt stießen, fanden sie in 21 m Tiefe Holzstücke, die im untersten Basaltfluß eingeschlossen waren.1 Unter dem Basalt waren Schichten von Gestein mit Lehmpartikeln, feinkörnigem Sandstein und Sandstein mit eingebetteten Kohleflözen.2 Versteinertes Holz in ‚altem’ Basalt
Das Holz befand sich in drei Zuständen verbrannt, angekohlt und unbeschädigt.1 Man spekulierte, dass es ganz früher einmal zwei einzelne noch lebende Bäume gab, die teilweise aufrecht standen und natürlich nicht versteinert waren. Man fand auch den Abdruck von einem Blatt im Basalt, was auch als besonders bemerkenswert angesehen wurde, da das umgebende Gestein einst flüssige Lava war, die mit 10000C‑1200 0C ausgestoßen worden war. Wie konnten aber dann diese Baumstümpfe erhalten bleiben, wenn sie mit flüssiger Lava übergossen wurden? Mit ungefähr vier Metern Stärke ist der Basaltfluß relativ dünn 1,3 und hat sich wohl schnell abgekühlt (vielleicht in Tagen, höchstens aber in wenigen Wochen 4). Das ist nachgewiesen worden durch die innere Struktur des Basaltflusses. 1,5 Da die Baumstümpfe am Boden des Flusses eingeschlossen wurden, wird wohl die Abkühlung sofort eingesetzt haben, wobei das im Holz vorhandene Wasser bei dem extrem schnellen Einschluß und somit der Erhaltung hilfreich war. Nach der konventionellen Terminologie stammt dieser Basaltfluss ebenso wie die anderen Basaltflüsse dieser Gegend aus dem Tertiär und ist etwa 30 Millionen Jahre alt.1,3 Da die Baumstümpfe in der Basaltlava eingeschlossen waren, ist angeblich das Holz auch mindestens 30 Millionen Jahre alt. Und etwas, was aussah wie die Baumwurzeln, wurde in dem feinkörnigen Sandstein unter dem Basalt gefunden;3 man kann also vermuten, dass die noch lebenden Bäume im feinkörnigen Sandstein ihre Wurzeln hatten und auf einer Landoberfläche wuchsen, die dann von Basaltlava bedeckt wurde. Dieser feinkörnige Sandstein findet sich auch in den deutschen Kohleablagerungen aus dem Perm, die ein konventionelles Alter von etwa 255 Millionen Jahren haben.6 Sammlung von FundstückenMan sandte uns freundlicherweise kleine Teile von einigen der Fundstücke und wir konnten auch das Bergwerk in den letzten Augusttagen 1994 besichtigen.7 Die Holzstücke, die die Bergarbeiter gefunden hatten, wurden begutachtet und fotografiert, auch der Abdruck des Blattes, aber ein Zutritt zum Luftschacht war nicht möglich und es waren auch keine Proben vom umgebenden Basalt zu bekommen, denn der war schon lange mit all dem anderen Unrat und Gesteinsabfall weggeworfen worden. Jedoch wurde eine Explorationsbohrung nahe am Luftschacht gesetzt. Im relevanten Bohrkern fanden sich Stücke von versteinertem Holz mit organischen Kohlenstoffverbindungen, die im Basalt eingekapselt waren, und die von der unteren Grenze vom Basaltfluß und dem feinkörnigen Sandstein darunter stammten. Dieser Bohrkern wurde mit einer Sondererlaubnis der Bergwerksgesellschaft an uns gesandt.7 Nachdem wir das Bergwerksgelände besichtigt hatten, hatten wir noch Proben vom nahegelegenen dort zu Tage tretenden Basalt gesammelt, für den Fall, dass wir keine Erlaubnis bekommen würden, den Bohrkern zu erhalten. (Bilder in der Originalarbeit von angekohltem versteinertem Holz, unbeschädigtem Holz, Basalt mit Löchern von früheren Gasblasen und von versteinertem Baum mit Wurzeln in feinkörnigem Sandstein).
LaborarbeitenWinzige Proben vom gleichen Stück des versteinerten Holzes aus dem Bohrkern, das im Basalt eingeschlossen war, wurden an zwei renommierte Laboratorien für Radiokarbon (14C)– Analysen gesandt– an die Geochron Laboratories in Cambridge, Boston (USA) und an das Antares Mass Spectrometry Laboratory at the Australian Nuclear Science and Technology Organisation (ANSTO), Lucas Heights nahe Sydney (Australien). Keinem Labor wurde genau mitgeteilt, woher die Proben stammten, um eine Voreingenommenheit auszuschließen. Beide Laboratorien verwenden die empfindlichere Beschleuniger Massenspektrometrie (AMS) für Radiokarbon–Analysen; Geochron ist ein kommerzielles Labor und Antares ist ein großes Forschungslabor. Es wurden auch winzige Stücke jener Holzproben, die uns zuerst zugesandt wurden und die vom Abteufen des Luftschachtes stammten, an jedes Labor zu Radiokarbonanalysen mitgeschickt. Stücke von den Basaltproben, von dem zu Tage getretenen Basalt und vom Bohrkern, wurden auch an Analyse–Laboratorien gesandt zu genauen Analysen und zur Untersuchung auf Spurenelemente, um die Art der Gesteine zu bestimmen, aber vor allem auch zur radiometrischen Datierung. Vom AMDEL–Laboratorium in Adelaide (Australien) wurde für die beiden Proben vom freiliegenden Basalt die Kalium–Argon–Datierung angewendet; eine der beiden Proben vom freiliegenden Basalt und zwei Proben aus dem Bohrkern, davon eine, die das versteinerte Holz umgeben hatte, wurden in den Geochron Laboratorien datiert. ErgebnisseDie Ergebnisse der Radiokarbon–Datierung sind in Tabelle 1 8 aufgeführt. Es ist sofort ersichtlich, dass in allen Proben Radiokarbon vorhanden war, so dass die Wissenschaftler ohne Zögern oder Schwierigkeiten eine 14C–Altersbestimmung machen konnten. Auf Nachfragen nach den Grenzen der analytischen 14C–Methode und der Möglichkeit der Kontamination beharrten die Angestellten beider Laboratorien (promovierte Wissenschaftler) darauf, dass die Ergebnisse, mit einer Ausnahme,9 innerhalb der Nachweisgrenzen liegen würden und dass man daher ein definiertes Alter angeben könne.8 Außerdem wiesen sie auf die nahezu identischen δ–13CPDB–Werte hin (letzte Spalte in Tabelle1), die im Einklang stehen mit dem Kohlenstoff aus organischen Kohlenstoffverbindungen im Holz und keine Möglichkeit der Kontamination anzeigen. So wurden die Ergebnisse in Tabelle 1, die ein Alter von 44000 bis 45500 Jahren anzeigen für das Holz, das eingeschlossen war im Basalt aus dem Bohrkern, durch die Laboratorien vehement als gültig verteidigt. Im starken Gegensatz zum Alter vom Holz stehen die Kalium–Argon–Alter vom Basalt (siehe Tabelle 2). 8 Man sieht sofort, dass es hier bedeutende Schwankungen in den Ergebnissen gibt, die besonders in den errechneten Altern der Proben vom zu Tage getretenen Basalt auffallen, die jedes Labor erhielt. Das Problem, übereinstimmende akzeptable K–Ar–Alter zu bekommen, wird auch auf die Spitze getrieben durch die Beobachtung, dass Proben vom zutage getretenen Basalt und Proben aus dem Bohrkern wahrscheinlich aus demselben Basaltfluß stammen aus dem jeweiligen Bereich (daher die errechneten Durchschnittsalter in der letzten Spalte von Tabelle 2).10 Die Angestellten beider Laboratorien (wieder promovierte Wissenschaftler) verteidigten ihre Analyseergebnisse 8,11 und zögerten nicht zu bestätigen, dass diese Basaltproben, entsprechend ihrer K–Ar–Datierung, ungefähr 45 Millionen Jahre alt sind.
SchlussfolgerungenDie Qualität und die Genauigkeit der analytischen Arbeit aller Laboratorien wird unzweifelhaft respektiert, aber alle errechneten Alter sind bloße Auslegungen, die auf unbewiesenen Annahmen beruhen über die Unveränderlichkeit der radioaktiven Zerfallsraten und das geochemische Verhalten dieser Elemente (und ihrer Isotopen) in der unbeobachtbaren Vergangenheit. Für Anhänger der Schöpfungslehre, die an eine junge Erde glauben, weisen die geologischen Zusammenhänge klar darauf hin, dass diese versteinerten Holzteile im Basaltlavafluss von nachsintflutlichen Bäumen stammen, die von einer nahen nachsintflutlichen Vulkaneruption überflutet wurden, und dass Holz und Basalt weniger als 4500 Jahre alt sind.12 Jedoch kann auch bei Anwendung der konventionellen (uniformitaristischen) Interpretation ein scharfer Konflikt gesehen werden zwischen diesen beiden radiometrischen Datierungsmethoden. Üblicherweise würde versteinertes Holz, das in solch altem Basalt gefunden wird, nicht mehr mit der Radiokarbonmethode datiert werden, weil das Holz als viel zu alt angesehen wird, um noch 14C zu enthalten.13 Aber hier konnte erneut gezeigt werden, dass diese Datierungsmethoden unzuverlässig und völlig nutzlos sind, um das wahre Alter vom Holz und vom Basalt zu bestimmen.14 Daher sollten irgendwelche veröffentlichten Ergebnisse von diesen Datierungsmethoden nicht zu Zweifeln an der Glaubwürdigkeit der biblischen Zeitrechnung führen, die so sorgfältig für uns von dem immer gegenwärtigen Schöpfer bereitgestellt wurde.
Quellenangaben und Anmerkungen
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