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Betrug wiederentdeckt!Es war schon lange bekannt, dass einer der erfolgreichsten Wegbereiter der Evolution einige Zeichnungen fälschte, aber erst jetzt wurde der atemberaubende Umfang seines Betruges aufgedecktDie meisten Leute haben gehört oder es wurde ihnen gesagt, dass der menschliche Embryo während der Entwicklung im Mutterleib in den ersten Monaten verschiedene evolutionäre Stadien durchläuft (rekapituliert), beispielsweise mit Kiemen wie ein Fisch, einem Schwanz wie ein Affe etc. Dieser Gedanke wurde nicht nur Generationen von Biologie- und Medizinstudenten als Tatsache vorgelegt, sondern er wurde auch viele Jahre lang benutzt, um die Abtreibung überzeugend zu rechtfertigen. Abtreibungsärzte behaupteten, dass sich das ungeborene Kind, das getötet werden sollte, noch im Fisch- oder Affenstadium befände und noch kein menschliches Wesen sei. Der Gedanken der embryonischen Rekapitulation wurde energisch von Ernst Haeckel seit dem Herbst 1860 vertreten, um Darwins Evolutionslehre in Deutschland durchzusetzen, obwohl er gar keine Hinweise hatte, um seine Ansichten zu belegen.1 Fabrizierte DatenWeil Hinweise fehlten, begann Haeckel, Daten zu fabrizieren. Er veränderte in betrügerischer Weise Zeichnungen anderer Wissenschaftler von Menschen- und Hunde-Embryos, um die Ähnlichkeit zwischen ihnen hervorzuheben und die Verschiedenheiten zu verstecken. Wir berichteten über diesen besonderen Betrug in einer der letzten Ausgaben vom Creation magazine.2 Haeckels deutsche Zeitgenossen (besonders im Jahre 1874 Wilhelm His sen., Professor für Anatomie in Leipzig) bemerkten diesen Betrug und brachten ihn zu einem bescheidenen Eingeständnis, in welchem er den Zeichner für Ungeschicklichkeit verantwortlich machte - ohne zuzugeben, dass er selbst der Zeichner war.2 In den letzten 70 Jahren haben die meisten sachkundigen Evolutionsvertreter begriffen, dass die Rekapitulationstheorie falsch ist.3 Trotzdem wird sie immer noch als Beweis für die Evolutionslehre in vielen Büchern und besonders in Enzyklopädien verwendet; auch Evolutionsverbreiter wie der verstorbene Carl Sagan verwendeten diese Theorie.4 Aber warten Sie - es kommt noch mehr![]() Bildunterschrift: Haeckels berühmte (schändliche) Tafel mit 24 Zeichnungen, die acht verschiedene Embryos in drei Entwicklungsstadien zeigen sollen, so wie sie 1874 in Deutschland von ihm in seinem BuchAnthropogenie veröffentlicht worden ist. Wenn Evolutionsvertreter sagen, dass die Rekapitulationstheorie falsch ist, erkennen sie meistens nicht an, dass der Vergleich von Embryos keinen Hinweis gibt auf die gemeinsame Abstammung. Tatsächlich betonen sie noch häufig die angenommenen Ähnlichkeiten zwischen den Embryos und ihren frühen Stadien (genannt Homologie von Embryonalstadien) als Beweis für Evolution. Diese Vermutung beruht auf dem Gedanken, dass solche Ähnlichkeiten Allgemeinwissen sind.5 Die angeblich ähnlichen Embryos hatten jahrelang, absichtlich oder unabsichtlich, auf einer Tafel von Haeckel geruht; er hatte 24 seiner Zeichnungen zuerst 1866 in seiner Generellen Morphologie der Organismen veröffentlicht und dann im Jahre 1874 wiederholt in seiner bekannteren Anthropogenie (siehe: unter). Dort wird behauptet, es seien Embryonen von Fisch, Salamander, Schildkröte, Huhn, Schwein, Kuh, Kaninchen und vom Menschen in drei Stadien der Entwicklung dargestellt. Die verschiedenen Stadien, besonders die frühen, zeigen beachtliche Ähnlichkeiten. Seitdem diese Zeichnungen erschienen, wurde angenommen, dass sie den realen Embryos von Wirbeltierarten entsprechen, so genau, dass sie heute noch in Lehrbüchern und volkstümlichen Werken über Evolution erscheinen.6,7 Tatsächlich hat sich keiner die Mühe gemacht, das nachzuprüfen - bis jetzt. Erst jetzt stellt sich heraus, dass Haeckels Betrug viel schlimmer war als irgendjemand erkennen konnte. Es betrifft nicht nur die Rekapitulation, es zeigt sich, dass die Ähnlichkeiten viel, viel kleiner sind als jeder dachte. Betrug aufgedeckt und begutachtet![]() Richardson sagt, er hatte immer den Eindruck, dass irgendetwas mit Haeckels Zeichnungen nicht stimmt, weil sie nicht zu seiner [Richardsons] Vorstellung von der Art und Weise passten, wie Fische, Reptilien, Vögel und Säugetiere ihre charakteristischen Eigenschaften entwickeln. Er konnte keine Berichte finden, dass jemand tatsächlich die Embryos einer Art mit der einer anderen Art verglichen hatte: „es hatte keiner irgendwelche Vergleichsdaten zitiert um die Idee [von Haeckel] zu bestätigen.“ Michael Richardson, ein Dozent und Embryologe an der St. George’s Hospital Medical School in London hat diesen weiteren Betrug aufgedeckt und in einem Artikel in der Zeitschrift für Anatomy and Embryology veröffentlicht,8 der vor kurzem in Science9 und in New Scientist10 rezensiert wurde. Er stellte dann ein internationales Team zusammen, um genau das zu tun, nämlich um „die äußere Form von Embryonen aus einem großen Bereich von Wirbeltieren in einem Stadium, das vergleichbar mit den von Haeckel dargestellten Embryonen ist“, zu prüfen und zu fotografieren.8 Das Team stellte Embryos von 39 verschiedenen Tierarten zusammen, auch von Beuteltieren aus Australien, Laubfröschen aus Puerto Rico, Schlangen aus Frankreich, und von einem Alligator aus England. Man fand, dass die Embryos von verschiedenen Arten sehr verschieden sind. Tatsächlich sind sie so verschieden, dass die Zeichnungen von Haeckel (von ähnlich aussehenden Embryos von Mensch, Kaninchen, Salamander, Fisch, Huhn etc.) unmöglich nach realen Embryos gemacht worden sein konnten. Nigel Hawkes interviewte Richardson für The Times (London)11. In einem Artikel, der Haeckel als „embryonischen Lügner“ bezeichnet, zitiert er Richardson: „Das ist einer der schlimmsten Fälle von wissenschaftlichem Betrug. Es ist schockierend, wenn man herausfindet, dass jemand, den man für einen großen Wissenschaftler gehalten hat, die anderen ganz bewusst in die Irre führt. Das macht mich wütend…, Haeckel zeichnete einen menschlichen Embryo und kopierte ihn und täuschte damit vor, dass Embryonen vom Salamander und vom Schwein und von allen anderen im selben Entwicklungszustand genauso aussehen. Sie tun das nicht… es ist eine erschwindelte Gleichheit.“11
Bildunterschrift: Weitere Embryonen-Fotografien im selben Entwicklungsstadium (tailbud) und im selben Maßstab von Richardson zeigen die gewaltigen Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten. (Von links: Petromyzon marinus, Acipenser ruthenus, Bufo bufo, Erinaceus europaeus, Felis catus, Manis javanica, Canis familiaris.) Haeckel veränderte die Zeichnungen nicht nur durch Hinzufügen, Weglassen und Verändern von Merkmalen, sondern, wie Richardson und sein Team sagen: „er schummelte beim Maßstab, um die Ähnlichkeiten zwischen den Arten hervorzuheben, sogar bei über zehnfachen Unterschieden in der Größe. Außerdem verwischte er Unterschiede dadurch, dass er den Namen der Arten in den meisten Fällen nicht angab, so als ob ein Vertreter ausreichend sei für eine ganze Klasse von Tieren.9 Ernst Haeckels Zeichnungen wurden von Professor His im Jahre 1874 als Betrug erkannt; das war zwar berücksichtigt in seinem Schein-Geständnis, aber Richardson meint: „Haeckels Geständnis wurde vergessen, da seine Zeichnungen anschließend in einem 1901 erschienenen Buch „Darwin and After Darwin“ benutzt und in großem Umfang in biologischen Texten in englischer Sprache wiedergegeben wurden.“9,12 Wird jetzt ein Ruck durch Bibliotheken, Herausgeber und Verkäufer gehen, um Evolutions-Bücher aus dem Verkehr zu ziehen, sie neu zu schreiben oder um auf andere Weise die Tatsache anzuerkennen, dass die Idee der Ähnlichkeit der Embryonen, die auf eine Evolution hinweist, weitgehend auf einem akademischen Betrug beruht?
Quellenangaben und Anmerkungen
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