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Creation  Volume 17 Issue 4 Cover

First published:
Creation
17(4):25
September 1995

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Darwins Beitrag?

von Don Batten

In einem Video, das von der American Skeptics Society vertrieben wird, behauptet Dr. Michael Shermer, dass Darwin zum Verständnis der Welt sieben bemerkenswerte Dinge beitrug.1 Im Folgenden werden diese sieben Beiträge mit dem verglichen, was die Bibel sagt.

1. Darwin „veränderte die in sich ruhende Welt in eine evolvierende Welt“, also in eine Welt, die sich ständig verändert. Das bedeutet, dass sich Mikroben in Milliarden Jahren zu Bäumen, Tieren und Menschen verändert haben. Die Vertreter der Evolutionslehre glauben, dass sich Lebewesen nicht ihrem Typ entsprechend reproduzieren, sondern sich zu anderen Lebewesen weiterentwickeln.

Die Bibel sagt: Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war (1. Mose 1, 11–12). Die Dinge reproduzieren sich entsprechend ihrer Art.

2. Darwin „postulierte die Unwahrscheinlichkeit des Kreationismus“. Gott ist kein Schöpfer. Die Dinge entstanden durch natürliche Vorgänge.

Die Bibel sagt: Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage (2. Mose 20,11).

3. Darwin „lehnte die kosmische Teleologie ab“. Er verneinte also, dass das Universum ein Ziel hat. Er sah die Existenz des Universums als einen gigantischen Zwischenfall an.

Die Bibel sagt: Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk (Psalm 19,1).

4. Darwin „führte die materialistisch-naturalistische Weltanschauung ein“. Er sah die Existenz eines Gottes als eine überflüssige Hypothese an.

Die Bibel sagt: Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott (Psalm 14,1).

5. Darwin „beendete den aristotelischen Essentialismus“. Aristoteles glaubte, dass die Dinge eher leben wegen einer unerlässlichen Essenz, einer Lebenskraft oder einer Seele, als durch einen Mechanismus, den Wissenschaftler verstehen können.2 Der darwinistische Glaube, dass das Leben weiter besteht ohne Gott, ist nicht biblisch.

Die Bibel sagt: Und er [Jesus] ist vor allem, und es besteht alles in ihm [hält zusammen] (Kolosser 1,17).

6. Darwin „wies den Katastrophismus zurück“. Nach Darwin sind die heute zu beobachtenden Vorgänge, die über lange Zeiträume wirkten, dieselben, die für die Welt und alles, was darin ist, verantwortlich waren.

Die Bibel sagt: Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist. Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort; dennoch wurde damals die Welt dadurch in der Sintflut vernichtet (2. Petrus 3,3–6).

7. Darwin „beendete den absoluten Anthropozentrismus“. Nach Shermer führte Darwin die These ein, dass der Mensch nur ein Tier ist; der Mensch ist nichts Besonderes. Er ist nur ein anderer gigantischer Zwischenfall der kosmischen Evolution ohne Endzweck.

Die Bibel sagt: Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib (1. Mose 1, 26–27). Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk (Psalm 19,1).

Es sollte offensichtlich sein, dass die Bibel allen sieben Beiträgen von Darwin in irgendeiner Weise widerspricht. Wenn man die Befunde von Darwins Beiträgen und die Befunde von den Bibelzitaten in einem entsetzlichen Durcheinander zusammenbringt, erhebt sich die Frage: Mischen sich Öl und Wasser? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? (2. Korinther 6,14). Wir sollten nicht versuchen, die Evolutionslehre mit der Bibel in Einklang zu bringen - sie passen nicht zu einander!

Quellenangaben und Bemerkungen

  1. Michael Shermer, „Evolution versus Kreationismus: Geschichte einer Kontroverse“ American Skeptics Society Video 1994. Shermer schreibt Darwin viel mehr zu als belegt ist - Shermer benutzt Darwin, um die ganze evolutionäre Weltsicht darzustellen. Die Akzeptanz von Darwins Ideen führen aber gewiss zu der verbreiteten Akzeptanz von den sieben Behauptungen, die Shermer präsentiert. Zurück zum Text.
  2. Bitte beachten Sie, dass dieser Glaube von dem heidnischen griechischen Philosophen Aristoteles stammt und nicht aus der Bibel. Tatsächlich haben aber christliche Kreationisten, so wie Louis Pasteur, mehr bewirkt als Darwin, um dieses Konzept umzuwerfen. Denn der Glaube an die Evolution hat einige doch zurückgeworfen zum Glauben an „Lebenskräfte“ in Gestalt von „Gaia“ oder „Mutter Erde“ Zurück zum Text.